Jugendbuch – „Wildesland“: (ct) Die Ambivalenz von beschaulich und hässlich lässt keine Ruhe zu. Auf der Auto-fahrt ins Ferienhaus gibt es Zoff, Vater rastet aus – der bestrafte Sohn irrt tage-lang in den norwegischen Bergen herum. Während der Konflikt schwelt, entzweit sich die Familie, und Matthis fühlt sich schuldig. Diese Schuld, die blanke Verzweiflung ist, beschreibt Cornelia Franz (1956) aus der Innenperspektive. Matthis jedoch lernt einen Unterschlupf zubauen, Feuer zu machen, und, wer weiß, vor Konflikten nicht mehr davonzulaufen. Freilich: Das Buch würde mehr...
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