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Die Glücks-Faktoren
Warum wir die Politik stärker daran messen sollten, was sie für die Lebenszufriedenheit der Menschen tut: Interview mit dem Glücksforscher Bruno Frey.
Bruno S. Frey ist politischer Ökonom und Direktor des Center for Research in Economics, Management and the arts in Basel. Der Wirtschaftsprofessor im Ruhestand gehört zu den Pionieren der Glücksforschung.

Foto: Roman-Herzog-Institut

ff:Sie beschäftigen sich mit Glücksforschung und Wirtschaft. Wie definieren Sie Glück?

Bruno Frey: Glück ist ein schwer fassbares Konzept, es hat wenig Sinn, es definieren zu wollen. Glück wird subjektiv ja sehr unterschiedlich wahrgenommen, ist personen-, kultur- und zeitabhängig. Anstatt von außen zu beschreiben, was Glück bedeutet, ist es sinnvoll, die einzelnen Menschen zu fragen, wie glücklich sie sich fühlen. Jede Person kann gut beurteilen, ob sie glücklich oder unglücklich ist. Wir führen große Befragungen mit Hunderttausenden von...

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