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„Neid ist ein großer Gegner“
Warum hat Südtirol so viel Geld? Ein Blick in die Finanzarchitektur des Landes liefert eine Antwort.
Andrej Werth | 25. Mär 2026 | ff 13/2026
Vor 80 Jahren wurde das Gruber-De-Gasperi-Abkommen geschlossen, es gilt als Basis der Südtirol-Autonomie.

Foto: Alexander Alber

Das Gespräch dauert schon etwas, als Eros Magnago, der Generalsekretär des Landes, einen Satz sagt, der als Leitlinie der Südtiroler Finanzpolitik verstanden werden kann: „Es ist besser, von dem zu leben, was man selbst produziert, als von dem, was Vater Staat einem gibt.“ Eros Magnago weiß genau, wovon er spricht. Der Jurist war jahrelang Direktor der Abteilung Finanzen, er verhandelte das Mailänder Abkommen von 2009 mit, genauso den Sicherungspakt von 2014.
Magnago sitzt am Besprechungstisch in seinem Büro im zweiten Stock des Palais Widmann. Am anderen Ende des Gangs befindet sich...

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