die Südtiroler Volkspartei, jene Partei also, die sich dem Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit verpflichtet fühlt, ist die lang-lebigste Partei Italiens. Sie feiert heuer ihren
80. Geburtstag.
Am Samstag vergangener Woche beging die SVP ihre 67. Landesversammlung im Kursaal von Meran. Für Silke Hinterwaldner und Alexander van Gerven der Anlass, sich mit Südtirols tonangebender Partei mal wieder genauer zu beschäftigen. Dafür haben beide mit Dutzenden Funktionärinnen und Funktionären gesprochen, sich mit Landespolitikern getroffen und die Landesversammlung besucht. Das Fazit ihrer Recherche: Die SVP hat es sich rechts der Mitte eingerichtet. „Zur rechten Zeit“, ab Seite 16.
Eines der großen Themenin Meran waren die Gemeinderatswahlenam 4. Mai. Die anstehende Wahl war auch der Anstoß für eine Recherche von Andrej Werth.
Ein landläufiges Klischee besagt, dass Südtirols Osten reich und der Westen arm ist. Aber stimmt das auch? Werth ist nach Pfalzen und Laasgefahren, den Gemeinden mit dem durchschnittlich höchsten und niedrigsten Brutto-Jahreseinkommen in Südtirol. Zurückgekommen ist er mit einer Reportage aus zwei Dörfern, die sich unterscheiden – und doch ähnlich sind. „Ärzte und Marillen“, ab Seite 26.
Zur Gemeindepolitik-Serieder ffgehört auch die Geschichte über Friedrich Mittermair. -Mittermair war zuerst Bürgermeister von Welsberg Taisten, seit zehn Jahren ist er Bürgermeister von Prags. Und er kandidiert wieder. Silke Hinterwaldner hat ein politisches Porträt über den Mann geschrieben, der keine Widerworte duldet. „Friedrich der Große“, ab Seite 32.
Genug Politik.Der Frühling ist da – und mit ihm der Spargel. Um den geht es auch im ff-Spezialin diesem Heft. Julia Staffler hat dafür gemeinsam mit Christoph Geiservom Restaurant Apollonia in Sirmian gekocht. „Endlich Spargel“, ab Seite 42. Und sie hat sich mit Alexandra Erlacher getroffen, Verkaufsleiterin in der Kellerei Andrian. „Koffer und Korken“,ab Seite 50.
Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

