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Tödliche Rache
Vor 80 Jahren starben Südtiroler Soldaten beim Anschlag in der römischen Via Rasella. Die Reaktion war das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen. Das wirkt bis heute nach.
ff media | 27. Mär 2024 | ff 13/2024
Erst fielen Schüsse, dann herrschte Chaos: 34 Südtiroler Soldaten des Polizeiregiments Bozen starben beim Anschlag in der Via Rasella.

Foto: Bundesarchiv Koblenz

Ende März 1944 – seit sechs Monaten ist Rom von den Nationalsozialisten besetzt und die Kriegsfront rückt immer näher. In der Stadt herrscht Lebensmittelknappheit, die Alliierten fliegen immer wieder Luftangriffe, fast täglich werden Menschen zur Zwangsarbeit deportiert. Im Jahr zuvor, am 16. Oktober 1943, wurden bei einer Razzia über eintausend Angehörige der jüdischen Gemeinde in Rom inhaftiert und später deportiert. Nur 15 von ihnen werden lebend in ihre Heimat zurückkehren.

In einer besetzten Stadt ist es nicht möglich, einen groß angelegten Widerstand aufzubauen, eine...

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