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In die Höhe
Südtirols Winzerinnen und Winzer reagieren auf den Klimawandel. Sie bauen ihre Sorten in immer höheren Lagen an.
Julia Staffler | 27. Mär 2024 | ff 13/2024
Hilde Van den dries baut auf den steilen Hängen rund um das Kloster Marienberg oberhalb von Burgeis die Rebsorte Solaris an. Er zählt zu den höchsten Weinbergen Europas.

Foto: Armin Bardel

Lange Hitzeperioden, Hagel, Trockenheit, Spätfröste und Starkregen. Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Auch die Weinbranche spürt sie zunehmend. Es ist zu heiß, zu trocken, zu extrem. Die Gesundheit der Reben leidet – und die Weinbranche muss da-rauf reagieren.

Doch was passiert im Weinberg, wenn es immer wärmer wird? „Je höher die Temperaturen, umso früher reifen die Trauben im Jahr. Das bedeutet: weniger Säure, mehr Zucker“, meint Barbara Raifer, Leiterin des Fachbereiches Weinbau im Versuchszentrum Laimburg.

Dabei brauchen vor allem weiße Sorten kühlere...

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