Ich berichte seit 2019 aus der Ukraine und zuletzt fast ausschließlich über den russischen Überfall. Als Korrespondenten und Korrespondentinnen ist es aber nicht nur unsere Aufgabe, über Ereignisse zu berichten, sondern auch ein Gefühl für die Stimmung zu vermitteln. Zu analysieren, einzuordnen. Vor allem jetzt.
Denn die zivilen Opfer, die Raketen, die Kriegsverbrechen sind nach all der Zeit von den Titel-blättern verschwunden. Und die Welt, so hart das manchmal auch klingen mag, dreht sich weiter.
Es ist schwer, den richtigen Ton zu treffen, wenn man aus einem Kriegsgebiet...
