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Rechts ist die Frau
Linke Parteien geben sich gerne frauenfreundlich, aber größeren Erfolg haben oft die Frauen in den rechten Parteien. Warum ist das so?
Giorgia Meloni, 45, ist keine Feministin. Sie möchte mit „il Presidente“ angesprochen werden. Sie sagt: Es sei ein großer Vorteil, „unterschätzt zu werden – weil sie dich oft nicht kommen sehen.“

Foto: Tiziana Fabi/AFP

In der italienischen Abgeordnetenkammer gibt es eine „Sala delle Donne“. Dort hängen Fotos der Frauen, die als erste wichtige politische Ämter der Republik innehatten – die ersten Bürgermeisterinnen, die erste Kammerpräsidentin, die erste Regionenpräsidentin, die erste Ministerin. Seit einigen Wochen hängt dort auch ein Foto der ersten Ministerpräsidentin Italiens: Giorgia Meloni.

„Die Frauen“, sagte Meloni am 8. März, am Tag der Frau, „müssen anfangen, mehr an sich zu glauben.“ Wichtig sei nicht, wie viele Frauen in Machtpositionen sitzen, sondern welche Rolle sie spielen. Frauen...

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