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Weibliche Berührungen
Gina Klaber Thusek ebnete Elisabeth Hölzl den Weg in die Kunst. Die eine war schon 73, die andere elf, als sie sich das erste Mal trafen. Jetzt begegnen sie sich in der neuen Ausstellung bei Kunst Meran wieder.
Georg Mair | 30. Mär 2022 | ff 13/2022
Zwei Bilder, in denen sich Gegenwart und Vergangenheit treffen: Der Baum in der Passer, an dem Gina Klaber Thusek posierte, neu fotografiert von Elisabeth Hölzl.

Foto: Elisabeth Hölzl

A

ls Elisabeth Hölzl im Jahr 1973 Gina Klaber Thusek kennenlernt, ist sie elf Jahre alt. Hölzl lebt mit ihrer Familie in der Verdistraße in Meran. Klaber Thusek, die Frau von gegenüber in der Franziskusstraße, ist 73, geboren 1900. Sie denkt sich, als sie die Kinder der Hölzls sieht: Vielleicht sind ein paar Kinderporträts drin. Klaber Thusek muss Geld verdienen, sie ist immer knapp bei Kasse.

Klaber Thusek hat, als sie auf die junge und neugierige Elisabeth Hölzl trifft, schon ein Leben hinter sich, in dem sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt. Sie ist eine...

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