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„Das sind nicht mehr unsere Brüder“
Der russische Präsident Wladimir Putin führt einen Angriffskrieg gegen ein Land, das wir kaum kennen. Minderheitenforscher Sergiu Constantin erklärt, warum nationale Identität und Sprachpolitik in der Ukraine schwierige Themen sind.
Andrej Werth | 30. Mär 2022 | ff 13/2022
Blau und Gelb sind in weiten Teilen der Welt die dominierenden Farben: In vielen europäischen Städten wie hier in London wird für den Frieden demonstriert, die Solidarität mit den Ukrainern ist hoch. In den Krieg aktiv eingreifen möchte die NATO aber nicht.

Foto: Justin Tallis/AFP

Vor fünf Wochen, am 24. Februar, griffen russische Truppen die Ukraine an. Seitdem wird in Europa wieder gekämpft: Viele Menschen sind bereits gestorben, Millionen Flüchtlinge haben das Land verlassen, Städte und Dörfer wurden zerstört. Der russische Vormarsch verläuft allerdings wesentlich langsamer als geplant, die Ukrainer verteidigen ihre Heimat mit tiefer Überzeugung und westlichen Waffen. Viele Ukrainer hatten vor dem Krieg enge Beziehungen zu Russland, aber wie wird das nach dem Krieg sein?

ff:Wenn der russische Präsident Wladimir...

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