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Die Bürgerbeteiligung im Land wird oft verhindert. Weil die Macht der Lobbys zu stark und die Transparenz zu schwach ist, sagt der Sozialforscher Thomas Benedikter. (Interview zu "Märchen für die Massen".)
Dunja Smaoui | 27. Mär 2019 | ff 13/2019
Thomas Benedikter ist Wirtschaftswissenschaftler, Sozialforscher, Publizist und Leiter der Sozialgenossenschaft Politis für politische Bildung und Forschung.

Foto: Alexander Alber

ff:Was bedeutet Bürgerbeteiligung?

Thomas Benedikter: Dass man sich in die Politik einmischen kann, sich mitverantwortlich fürs Gemeinwesen fühlt, interessiert ist. Um das zu fördern, muss die Politik die Verfahren und Instrumente bieten, damit Bürger wirklich mitbestimmen können.

Sind diese Instrumente vorhanden?

Nur zum Teil und oft zu schwer zugänglich für die Bürger. Das zeigt die Tatsache, dass es in Südtirol extrem wenige Volksabstimmungen auf Gemeindeebene gibt. Seit 1990 kommt man in...

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