Zum Hauptinhalt
Der Faden der Mönche
Paolo Rumiz ist einer der bekanntesten Schriftsteller in Italien. In seinem neuen Buch sucht er nach einem anderen Europa. Und hat es an unvermuteten Orten gefunden.
Georg Mair | 27. Mär 2019 | ff 13/2019
In seinem letzten Buch hat Paolo Rumiz nach dem Faden gesucht, der Europa verbindet: „Es war, als hätte mich der heilige Benedikt gesucht.“

Foto: Archiv

„Was waren das für Männer“, schreibt Paolo Rumiz, „es war ihnen gelungen, Europa nur mit der Kraft des Glaubens, der Effizienz einer Formel, zu retten: Ora et labora.“ Rumiz, Journalist und Schriftsteller, hat einen ungewöhnlichen Weg gewählt, um ein anderes Europa zu entdecken: Er ist zu Benediktinerklöstern in ganz Europa gereist. Was er dort erlebt hat, hat er in „Il filo infinito“ niedergeschrieben. Es ist ein Europa, das den populistischen Versuchungen widersteht: demokratisch, aufnahmebereit, gewillt zuzuhören, sich an Regeln haltend. Rumiz (71, er lebt in Triest) war auch in...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?