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Demokratie kostet
Ohne öffentliche Finanzierung gehen die Parteien zu Grunde. Das bringt auch die Demokratie in Gefahr – sagt Brigitte Foppa.
ff media | 27. Mär 2019 | ff 13/2019
Brigitte Foppa, Jahrgang 1968, aus Montan, sitzt seit 2013 für die Grünen im Landtag. Seit 2009 ist sie Co-Vorsitzende ihrer Partei.

Foto: Alexander Alber

Ja, auch ich habe 1993 beim Referendum mit großer Überzeugung für die Abschaffung der öffentlichen Parteienfinanzierung gestimmt. Wir wussten von den Skandalen, vom Missbrauch, der mit den öffentlichen Geldern betrieben worden war. Er hörte übrigens nicht auf, die letzten Skandale etwa der Lega sind nur wenige Jahre her.
Dann wurde ich 2009 Vorsitzende einer Partei. Mit meinem damaligen Co-Vorsitzenden Sepp Kusstatscher übernahm ich damit, nach den Wah-
len, auch einen Kredit. Das Büro wurde auf eine Halbtagskraft reduziert. Damit haben wir in den letzten 10 Jahren 14 Wahlkämpfe gemacht...

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