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Weiße Kissen auf schwarzem Teppich
ff media | 29. Mär 2017 | ff 13/2017
Installation von Lily Reynaud-Dewar (41) im Museion in Bozen (bis 7. Mai)

Foto: Luca Meneghel

Kunst:(gm) Filme, Plakate, Müll, der Zahnschmuck aus Edelmetall, den Rapper und Hiphoper gerne zeigen, die Künstlerin, die nackt durch das Museion tanzt, das „Cyborg Manifesto“ der Feministin Donna Haraway – sie fordert darin die Überwindung der Gegensätze, die unsere Kultur bestimmen. Die Installation von Lily Reynaud-Dewar (41) im vierten Stock des Museion in Bozen (bis 7. Mai) ist konfuse Gegenwarts-Diagnose, sie franst nach allen Seiten hin aus, ihre Form ist die Formlosigkeit. Dass eine Künstlerin sich gängigen Zuschreibungen entzieht, geschenkt, aber woran bitte...

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