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Liebe Leserin, lieber Leser,
ff media | 18. Mär 2026 | ff 12/2026
„Etwas geht immer“, sagte Emanuel Perathoner zu ff-Redakteurin Silke Hinterwaldner im Oktober 2025. Hinterwaldner hatte den Boardercrosser in ff 44/25 porträtiert. Er sollte recht behalten. Bei den Paralympics gewann er zwei Goldmedaillen.

Foto: sul

am Dienstag meldeten die Carabinieri von Brixen die Festnahme von drei Einbrechern. In Südtirol wird täglich in drei Wohnungen eingebrochen. ff-Redakteurin Julia Staffler fragt sich in der Titelgeschichte, was ein solcher Einbruch mit den Betroffenen macht – und wie man sich wirksam schützen kann. Ihre Antworten hat sie in Rentsch gefunden. „Gefühl der Ohnmacht“, ab Seite 36. Und sie hat mit Sicherheitslandesrätin Ulli Mair über Einbrüche und Sicherheit ein Interview geführt. „Die Einbrecher haben keinen Personalmangel“ Ab Seite 42.
Von teils umstrittenen Methoden berichtet ff-Redakteur Alexander van Gerven. Er ist kürzlich in Brixen von Mitarbeitern der OVB angesprochen worden, einem Finanzdienstleister mit Sitz in Köln. Ob er mit seinen Finanzen zufrieden sei, wurde er gefragt. Er hat sich Gedanken gemacht – allerdings mehr über den Dienstleister. „Das Geschäft des Lebens“, ab Seite 26.
Gedanken machen sich derzeit viele über das Justizreferendum am 22. und 23. März. Worum es dabei geht und welche Pro- und Contra-Argumente es zur Reform gibt, hat Karl Hinterwaldner aufgeschrieben. „Eine Stimme
für die Gerechtigkeit“, ab Seite 20. Passend dazu hat Verena Pliger den Verfassungsrechtler Francesco Palermo ins ff-Podcast-Studio geladen.
Der Krieg im Iran. In ff 11/26 brachten wir in der Titelgeschichte ein Interview mit dem Arzt Mohsen Farsad. Der Titel: „Lieber die Bomben als so weiterleben“. Er wurde so gelesen, als würde Mohsen Farsad die Angriffe auf den Iran begrüßen. Wer das Interview gelesen hat, wird verstanden haben, dass das nicht so ist. Der Titel war auf den Umstand bezogen, dass nach den Massakern der Mullahs an der Bevölkerung im Januar Menschen im Iran sagen – so steht es auch im Text –, es sei unbeschreiblich, was sie erlebt hätten, es gehe ihnen so schlecht, dass sie sich lieber bombardieren lassen. Laut Farsad haben viele damals gesagt, „hoffentlich greifen die USA ein“.
Korrektur. In der Extrawurst in ff 11/26 hat unser Autor nach der Pizza gesucht, die an Neapel erinnert, und dabei auch die Pizzeria Bella’mbriana in Trient gefunden. Anders als angegeben, hat das Lokal täglich geöffnet, von 12–14.30 und von 19–23 Uhr. Wir bedauern das Versehen.

„Ich habe viel vor“, sagte Gabriele Morandell (links) zu ff-Redakteurin Alexandra Aschbacher. Aschbacher hat sich für diese aktuelle Ausgabe mit der Vorsitzenden der Sozialen Mitte der SVP getroffen. „Sie hat viel vor, aber ...“. Ab Seite 22

Foto: Alexander Alber