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Liebe Leserin, lieber Leser,
ff media | 20. Mär 2024 | ff 12/2024
Christine Baumgartner aus Bruneck (rechts) ist immer dabei, wenn es um den Kampf für den Erhalt der Natur geht. Silke Hinterwaldner hat sich mit ihr in der Stadtbücherei von Brixen getroffen und aufgeschrieben, was die Frau antreibt. Ab Seite 22.

Foto: Alexander Alber

Frank Benecke war es wichtig, über den Tod seiner Tochter, seine Gefühle und den Prozess gegen Stefan L. zu sprechen. L. fuhr vor vier Jahren in Luttach alkoholisiert und zu schnell in eine Gruppe von jungen Leuten. Sieben Menschen starben, darunter die Tochter von Frank Benecke.

Andrej Werth hat sich mit ihm getroffen und seine Geschichte aufgeschrieben. Sie ist sehr emotional und gleichzeitig sehr technisch, wenn es um die Rekonstruktion des Unfalls geht, auch die Verteidigung hat ihre Argumente. „Die Geschichte hat mich tief berührt“, sagt Werth. Die Titelgeschichte lesen Sie ab Seite 34.

In der EU hat man in denvergangenen Wochen hart um das Lieferkettengesetz gerungen. Das sperrige Wort bezeichnet das Bemühen um eine gerechte und umweltfreundliche Wirtschaft in der Produktion. Eine, die sich als Lobbyistin bei der NGO ShareAction für das Gesetz eingesetzt hat, ist die Bozner Juristin Isabella Richter. Alexander van Gerven hat sich auch von ihr erklären lassen, was das Gesetz bedeutet und welchen Weg es genommen hat. Ab Seite 31.

Das Haus an der Talfer in Bozen, das Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst – wurde 2008 eröffnet. Es hat seitdem eine turbulente Zeit hinter sich, die mit der Debatte um den Frosch am Kreuz begann. Seit vier Jahren amtiert Bart van der Heide als Direktor des Hauses, das vom Land mit 3,5 Millionen Euro unterstützt wird. Für junge Künstlerinnen und Künstler ist das Museion ein unverzichtbarer Bezugspunkt, für andere eine Blase oder gar ein kulturelles „Desaster“. Was nun? Georg Mair hat recherchiert. Seine Geschichte über das „Haus, das reizt“ lesen Sie
ab Seite 48.

In dieser Ausgabe drucken wirdie erste der Reportagen ab, die für den Gabriel-Grüner--Schülerpreis 2023/24 entstanden sind. 16 Teams haben daran teilgenommen. Helena Wierer und Alma Agovic vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bozen haben den Richter Stefan Tappeinerbei seiner Arbeit begleitet – Agovic hat fotografiert und Wierer geschrieben. Ab Seite 52.Weitere Reportagen lesen Sie in loser Folge in den kommenden Ausgaben.

Christine Baumgartner aus Bruneck (rechts) ist immer dabei, wenn es um den Kampf für den Erhalt der Natur geht. Silke Hinterwaldner hat sich mit ihr in der Stadtbücherei von Brixen getroffen und aufgeschrieben, was die Frau antreibt. Ab Seite 22.

Foto: Alexander Alber