Vom Parkplatz am Reschensee wandern wir in südliche Richtung, biegen beim Friedhof links ab und überqueren die Hauptstraße. Wer mit dem Bus kommt, zweigt kurz nach der Kirche links ab („Etschquelle“). Ein paar Minuten geht es jetzt steil bergauf, dann haben wir den Dorfrand von Reschen erreicht. Bis zur Plamort-Hochebene folgen wir dem gut markierten Weg Nr. 2 („Plamort“), der stetig bergauf führt.
Wer beim Infoschild „Verteidigungsanlage Reschenpass“ links abbiegt, erreicht wenig später den Etschquellenbunker/Bunker Nr. 20, Teil des sogenannten Alpenwalls 20 (Besichtigung nur mit Führung). Außerdem zweigt kurz danach Weg Nr. 2A ab, der in wenigen Minuten zur Quelle der Etsch führt.
Die nächste Stunde wandern wir auf breiter Forststraße durch Lärchenwald, dann geht es auf einem Steig steiler bergauf. Wir verlassen den Wald und folgen Weg Nr. 1A („Panzersperre“). Kurz darauf stehen wir vor der beeindruckenden Panzersperre im Biotop Plamorter Moos. Die italienisch-österreichische Grenze ist nur ein paar Meter entfernt. Wir folgen der Panzersperre bis zum Ende und biegen dann rechts ab. Wenig später erreichen wir den Aussichtsfelsen Plamort – ein beliebter Foto- und Selfie-Spot.
Der Ausblick ist überwältigend: Reschensee, Haidersee, die Gipfel des oberen Vinschgaus bis hin zum Ortlermassiv liegen vor uns. Für den Rückweg halten wir uns links und biegen kurz darauf links auf einen Steig ab (Nr. 1A, „Reschen“). Mit Blick auf den Reschensee geht es nun recht steil bergab. Wir erreichen eine Forststraße und nehmen später rechts Weg Nr. 2A („Etschquellenweg“). Wir folgen dem Weg bis zur Abzweigung zur Etschquelle, biegen links ab und kehren auf dem Hinweg zum Ausgangsort zurück. n
Die ungekürzte Version und viele weitere Wandertipps finden Sie im Buch.


