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Machtfaktor Athesia
Michl und Toni Ebner haben aus einer Zeitung einen schlagkräftigen Konzern geschaffen. Geschickt nutzen sie ihn für ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele. 
Athesia-Zentrale in Bozen Süd: „Die Dolomiten“, schreiben sie über sich selbst, „werden sich nicht einschüchtern lassen.“ 

Foto: Alexander Alber

Wie die Macht eines Mediums aussehen kann, belegen die -Dolomiten vom Montag dieser Woche. Darin berichtet das Athesia-Blatt darüber, dass die SVP einstimmig Arno Kompatscher zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst gekürt hat.

Auf derselben Seite wird Kompatscher dann demontiert: „Dunkle Schatten über dem Spitzenkandidaten“ lautet der Titel über dem Stück. Es legt nahe, dass Kompatscher etwas Unrechtmäßiges getan habe. Staatsanwaltschaft und Rechnungshof würden ermitteln, der Landtag habe einen Untersuchungsausschuss dazu eingerichtet.

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