Zum Hauptinhalt
Gewerbe ohne Saison
Die Pandemie zeigt die Schwächen im Gastgewerbe schonungslos auf: Von der Not der Arbeitskräfte und einem Arbeitsmarkt, der auf das Prinzip Hoffnung setzt. Doch reicht das aus?
Markus Larcher | 23. Mär 2021 | ff 12/2021
Das Gastgewerbe ist jener Sektor, den die Pandemie in Südtirol am meisten getroffen hat. Im Bild: Edyta Spurna-Fischnaller vor ihrer Bar Monaco in Bozen.

Foto: Alexander Alber

Valentin Stürz ist Koch, Pâtissier, um genau zu sein. Das ist der Mann, der in einer Küchenbrigade hauptsächlich die Feinbäckerei innehat. Stürz arbeitet nun schon im dritten Jahr im Restaurant Trautmannsdorf bei Meran. Besser formuliert: Er hat gearbeitet, denn seitdem im November der zweite Lockdown verhängt wurde, sind die Herdplatten kalt.

Stürz, gebürtiger Aldeiner, entschloss sich zu einem drastischen Schritt: Er kündigte seine Wohnung in Meran und zog nach fünf Jahren wieder in das Haus seiner Eltern. Dort bezog er sein altes Kinderzimmer. So wie er kehrte auch seine...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?