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Rote Nervensägen
Das Arbeitsförderungsinstitut hat sich zum sozialpolitischen Gewissen des Landes gemausert. Nicht zur Freude aller.
Markus Larcher | 20. Mär 2019 | ff 12/2019
Afi-Direktor Stefan Perini im Treppenhaus von Landhaus 12 am Bozner Boden, wo auch das Institut seinen Sitz hat.

Foto: Alexander Alber

Die Rechte der arbeitenden Väter.“ So lautete die Einladung zur Pressekonferenz des Arbeitsförderungsinstitutes Afi am Dienstag. „Befristung plus Teilzeit ist gleich Zeitbombe“ war eine vorangegangene Pressemitteilung überschrieben.
Es ist der Ton des Afi, den man inzwischen kennt: pointiert, klar, kompromisslos. Ein Ton, der mittlerweile auch auf Kritik stößt, der aneckt – in Wirtschaftskreisen und zuweilen auch in der Landespolitik. Das Institut an der Seite der Arbeitnehmerschaft erneuert denächst seine Führungsgremien. Man hat dies jüngst zum Anlass genommen, eine Leistungsschau zu...

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