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Ein Maestro für Südtirol
Der Stardirigent Arturo Toscanini und sein Engagement für die Selbstbestimmung Südtirols. Ein Antifaschist, dem das Land seine Reverenz erweisen sollte.
ff media | 22. Mär 2017 | ff 12/2017
Der Dirigent Arturo Toscanini (1867–1957): „Kontrolle über deutsche Gruppen abgeben.“

Ich bin kein schöner Mensch. Ich bin kein Genie. Ich bin kein Komponist. Aber ein Dirigent, ja, das bin ich.“ Und er war ein Antifaschist, dem die Südtiroler ihre Reverenz erweisen sollten.
Arturo Toscanini (1867–1957) war neben Wilhelm Furtwängler (1886–1954) der bedeutendste Dirigent seiner Zeit. Aber während Furtwängler sich dem NS-Regime andiente, gab es bei Toscanini keine Zweideutigkeiten. Der in Parma geborene Maestro, dessen 150. Geburtstag am 25. März gefeiert wird und der am 16. Jänner vor 60 Jahren starb, kannte keine Kompromisse. Weder am Dirigentenpult, noch im politischen...

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