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„Lieber die Bomben als so weiterleben“
Der Arzt Mohsen Farsad blickt bange auf den Iran, wo Verwandte und Freunde leben. Er nimmt Stellung gegen das Regime. Und fragt sich: Was wollen die USA und Israel?
Georg Mair | 11. Mär 2026 | ff 11/2026
Mohsen Farsad, Jahrgang 1971, wurde 1984 von seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland gebracht, er hat dort eine katholische Schule besucht, jetzt ist er Primar für Nuklearmedizin am Krankenhaus in Bozen.

Foto: Ludwig Thalheimer

Mohsen Farsad sagt: „Die letzten Monate haben mich emotional stark mitgenommen.“ Das Massaker im Iran an der Bevölkerung im Januar 2026 und jetzt die Angriffe von Israel und den USA auf das Land.
Der Primar für Nuklearmedizin am Krankenhaus in Bozen kam 1984 nach Deutschland – seine Eltern wollten nicht, dass er und sein Bruder in den Krieg gegen den Irak eingezogen werden, er ging in Kempten bei den Salesianern zur Schule. Danach hat er in Italien Medizin studiert, seit bald 20 Jahren lebt er in Bozen. Er sagt: „Ich will keine Angst haben. Angst lässt Diktaturen in alle Ewigkeit...

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