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Der Verwandlungskünstler
Leander Schwazer macht aus der Welt Poesie und sieht in einem Schneckenhaus das Universum. Zu Gast bei einem Sucher und Sammler.
Ist die Welt im Gleichgewicht oder nicht? Und wie lässt sich diese Frage ins Ästhetische überführen? Leander Schwazer in seinem Haus in Wiesen, umgeben von seiner Kunst.

Foto: Alexander Alber

Sein meistgesehenes Werk dürften laut ff-Berechnungen bis zu 7,2 Millionen Augenpaare schräg angeschaut haben: Sie fuhren auf der A22, schauten bei Franzensfeste aus dem Fenster hinüber zur Festung und lasen dort, in riesiger Hollywood-Schrift: Groenlandia. Hä?
„Schaffen wir es, eine Sache vor unseren Augen zu verwandeln?“ Das sei es, sagt Leander Schwazer, was ihn interessiere. Seit Oktober verwandelt sein Schriftzug die bombastische Feste, der unverhohlene amerikanische Imperialismus lässt das Werk seither gut altern. Will er die Leute damit aufwecken, muss Kunst aufrütteln? „Kunst...

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