W
er Ulli Mair in ihrem Büro im Landhaus 3a aufsuchen will, kann nicht einfach hereinspazieren. Die Tür ist verschlossen, man muss läuten. Bei einer Landesrätin mit den Zuständigkeiten Wohnen, Sicherheit und Gewaltprävention wenig überraschend, könnte man meinen. „Das hat nichts mit Sicherheitsbedenken zu tun“, sagt sie, „sondern damit, dass es in diesem Haus vor meiner Zeit keinen Pförtner gab.“
Die Landesrätin sitzt am Besprechungstisch ihres lichtdurchfluteten Büros im 5. Stock, flankiert von ihrem persönlichen Referenten Michael Demanega. Mair erscheint aufgeräumt, ihr...
