Das Manuskript, um das es geht, kann in der Ausstellung im Kunsthaus Meran nicht gezeigt werden, jedenfalls nicht immer. Die Handschrift, die um das Jahr 1300 herum entstanden ist, ist zu wertvoll und zu heikel, um sie dem Licht auszusetzen. Man kann sie mithilfe eines QR-Codes betrachten, der an der Wand hängt. Er lässt sie auf dem Handy aufploppen.
Normalerweise liegt die Handschrift in der Staatsbibliothek in Berlin, sie ist schon durch viele (Südtiroler) Hände gegangen. Graf Karl Mohr (1738–1809), Herr auf der Burg Obermontani bei Latsch, ackerte sie durch und versah sie mit...
