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„Veränderungen schon feststellbar“
Marc Zebisch betreibt Klimarisikoforschung. Er sagt, mit dem Klimawandel werde das Wasser knapper. Aber noch sei genug davon da.
Klimarisikoforscher Marc Zebisch, Eurac: „Es ist nicht ‚nur‘ der Klimawandel. Das Problem bei der Wasserverfügbarkeit entsteht in der Summe.“

Foto: Eurac

ff:Was hat der Klimawandel mit dem Wasser zu tun?

Marc Zebisch: Da gibt es zwei Haupteffekte. Insgesamt ist es so, dass die Menge an Wasser, die dem System zur Verfügung gestellt wird, sich erst mal nicht groß ändern wird. Es wird aber eine Verschiebung geben: Die Niederschläge nehmen im Winter ein bisschen zu und im Sommer ein bisschen ab. Das heißt also nicht, dass Südtirol in Zukunft vertrocknet, weil es keine Niederschläge mehr gibt.

Aber?

Dadurch, dass es wärmer wird, fällt im Winter der...

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