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Poesie gegen Trauer
Neuerscheinung – Lyrik von Sabine Gruber
Georg Mair | 16. Mär 2022 | ff 11/2022
Sensorium für Erschütterungen: Lyrik von Sabine Gruber.

Foto: Haymon Verlag

(gm) In ihren neuen „Journalgedichten“ erlaubt sich Sabine Gruber (58, sie ist in Lana aufgewachsen und lebt in Wien) alle Freiheiten. Sie kalauert,
sie reimt unrein, sie stellt sich den Gespenstern und den Toten, die immer wieder mal vorbei schauen, sie schaut genau auf die Orte, an denen sich ihre literarischen Egos herumtreiben – in Brindisi etwa singen „Gramscis Enkel Ciao Bella statt Bella Ciao“.

„Am besten lebe ich ausgedacht“ (47 Seiten, 18 Euro) ist in diesen Tagen bei Haymon in Innsbruck erscheinen. Es ist ein Bauch der Trauer und der Wut, aus dem sich wortfinderisch die...

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