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Ihr Männer, schaut hin!
30 Künstlerinnen zeigen auf der Franzensfeste Arbeiten zum Thema „Mut“: Politisch, verspielt, beseelt, vielfältig.
Georg Mair | 16. Mär 2022 | ff 11/2022
Clara Mayr und Morin Pichler haben die Skulptur „mimi mi – mememe“ gemeinsam für die Ausstellung auf der Franzensfeste geschaffen: Die „FRAUENfeste“ bleibt bis 18. April geöffnet (Di.–So., 10–16 Uhr).

Foto: Ludwig Thalheimer

Marianne Gostner ist in den Wald gegangen, um „Ich“ auf Papier schreiben zu können. Sie hat im Wald rund um die Franzensfeste Farne, Hagebutten oder Bärenbart gesammelt und die Kräuter und Früchte zu Tinte verarbeitet. Das war im Winter nicht einfach.

Auf handgeschöpftem Papier reiht sich nun ein Ich an das andere, manchmal ist es kräftiger, manchmal blasser. Wie bei jedem Menschen, der versucht, sich selber zu ermächtigen, zu ermutigen, Ich zu sagen. Dieses Ich ist ja, wenn man es ehrlich nimmt, ein unsicheres Gebilde.

„Exerzieren“ hat Marianne Gostner, die in Südtirol...

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