Morgens nach einer mickrigen Stunde Schlaf in einem halb zerfallenen und schlammdurchtränkten Zelt von der Sonne wachgewatscht werden. Sich aufrappeln, feststellen, dass es nicht das eigene Zelt ist. Dass man am Vorabend, beim euphorischen Bad in der Menge, neue Bekanntschaften geschlossen hat: mit anderen Feierwütigen, mit einem neuen Ich, mit einer berauschenden Gemeinschaft. Frühstück mit Dosenbier, weiter geht’s.
Musikfestivals haben vieles an sich, was so gar nicht in die Pandemie passt, besonders größere. Sie treiben alles, was es momentan zu vermeiden gilt, auf die Spitze....
