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Liebe Leserin, lieber Leser
ff media | 11. Mär 2020 | ff 11/2020
Sichtbarkeit stärken, Unabhängigkeit garantieren. Verena Pliger ist ab der kommenden Woche Direktorin der ff.

Foto: Manuela Tessaro

In diesem Heft geht es natürlich um das Thema der Stunde, das Corona-Virus. In der Titelgeschichte beschreiben Norbert Dall’Ò, Karl Hinterwaldner und Alexander van Gerven, wie das Virus unser Leben bestimmt. Wir bleiben dran, mit der Vorsicht, die uns die Verbreitung des Virus auferlegt. Doch es gibt hier auch anderes zu vermelden – die Redaktion betreffend.

Verena Pliger, 38, wird neue verantwortliche Direktorin der ff. Mit der erfahrenen Journalistin wollen die Geschäftsführer Philipp Frasnelli und Raffael Pichler der ff wieder mehr Sichtbarkeit geben. „Die Wahl fiel auf Verena Pliger, da sie vielseitige Erfahrung in der Konzeption und Koordination von Print-Magazinen hat. Sie ist in der Wirtschaft sehr gut vernetzt und prägt seit Jahren unser Wirtschaftsmagazin Südtirol Panorama“, sagt Geschäftsführer Philipp Frasnelli.

Verena Pliger kennt man aus den Nachrichten auf SDF, Moderationen verschiedener Großveranstaltungen und vom Pressespiegel auf Rai Südtirol. Ihre Ausbildung absolvierte die Politikwissenschaftlerin an der Burda-Journalistenschule in München. Für sie steht fest: „Derunabhängige Journalismus,für den ff seit 40 Jahren steht, muss unantastbar bleiben.“ Miteigentümerin Magdalena Amonn betont außerdem: „Mit Verena Pliger haben wir erstmals in der Geschichte der ff eine Direktorin. Zusammen mit Alexandra Aschbacher als Chefredakteurin besetzen erstmals zwei Frauen die redaktionelle Spitze der ff.“

Zweieinhalb Stunden diskutiertendie Juroren, wer mit dem Gabriel-Grüner-Schülerpreisausgezeichnet wird. Mit dabei Journalisten von Geo, Spiegel, Stern, der Südtiroler Peter Unterthurner (Bildredakteur, freier Fotograf) und von ff Georg Mair. Der Tenor: „Wir sind positiv überrascht über die Qualität der Reportagen.“ Die Juroren vergaben neben dem Schülerpreis auch das Gabriel-Grüner-Stipendium und den Hansel-Mieth-Preis (eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Reporter im deutschen Sprachraum). Der Schülerpreis (benannt nach dem Südtiroler Stern-Reporter, der 1999 im Kosovo ermordet wurde) ist ein Projekt der deutschen Bildungsdirektion des Landes Südtirol, des Bildungsausschusses der Gemeinde Mals, der Agentur Zeitenspiegel und ff. In vier Workshops lernen Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse Oberschule, wie man in Wort und Bild eine Reportage verfasst.

Am Ende zeichnete die Jury unter elf Reportagen Ida Geyr und Sophie Trafojervom Sprachengymnasium in Meran aus. In ihrer Reportage porträtieren sie Geyrs Großmutter, die an Demenz erkrankt ist. Der Lohn: 1.000 Euro und ein Praktikum beim Stern in Hamburg und bei ff.

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Ulrike Posche (Stern), Stefanie Nannen (freie Autorin), Heiko Gebhardt (Stern-Reporter in Pension), Gesa Gottschalk (Geo), Rike Uhlenkamp und Uli Reinhardt (Agentur Zeitenspiegel), Jonas Wresch (freier Fotograf), Peter Unterthurner, Christoph Borgans (freier Journalist), Michael Schmieder (Gründer des Demenz-Wohnheims „Sonnweid“ in der Schweiz), Anton Hunger (ehemaliger Pressesprecher von Porsche) vergeben den Gabriel-Grüner-Schülerpreis (Bild rechts im Uhrzeigersinn). Schauplatz war das alte Rathaus in Öschelbronn (Baden-Württemberg).

Foto: ff Media