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Sohn Indiens
Seit über 40 Jahren praktiziert der Südtiroler Markus Dietl die Meditation. Sie eröffnete ihm einen neuen Weg, heute ist er selbst ein Weiser. Astrid Kofler hat ihn beim größten hinduistischen Pilgerfest getroffen.
ff media | 13. Mär 2019 | ff 11/2019
Markus Dietl (links) vor seinem Zelt beim Kumb Mela 2019: 100 Millionen Menschen kamen heuer zum größten hinduistischen Pilgerfest.

Foto: Astrid Kofler

Es hat ein wenig geregnet diese Nacht. Vielleicht war es das letzte Mal bis Juni, wenn sich der Monsun, so Markus Dietl, „wie der Vinschger Wind“ ankündigt, die Palmen beugt und Brücken überschwemmt.
Der Weg, der unter den Baumkronen verläuft, blieb trocken. Markus Dietl ist gegen Morgengrauen von einer zweiwöchigen Reise nach Nordindien zurückgekehrt. Er hustet und ist verschnupft. Im Norden ist es um diese Jahreszeit in den Nächten kalt. Er war in Varanasi, der heiligsten Stadt des Hinduismus, in der sich gläubige Hindu Riten und Waschungen im Ganges unterziehen und hoffen, der...

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