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„Wenn man will, geht alles“
Südtirols Gesundheitssystem steht ein Generationenwechsel bei Primaren bevor. Nicht alle sind sich einig, wie man das Problem angehen soll.
Hubert Messner, Neonatologie-Primar in Bozen: „Es muss endlich etwas passieren – für die Patienten.“ In einigen Monaten läuft Messners Amtszeit als Anpo-Chef aus, dann wird wieder ein italienischer Primar an die Spitze der Primare treten.

Foto: Alexander Alber

Hubert Messner macht selten zwei Schritte auf einmal. Er weiß, wenn man Grenzen verschieben will, muss man das langsam und ruhig tun. In Eile Stufen überspringen, da wird man früher oder später stolpern. Messner ist ein erfahrener Bergsteiger, gemeinsam mit seinem Bruder Reinhold Messner war er schon in Grönland, am Nordpol und in der Mongolei. Als Arzt und Vorsitzender der Primargewerkschaft Anpo will er seit geraumer Zeit Thomas Schael dazu bringen, seinen Schritt zu gehen. Leicht ist das nicht. Der Generaldirektor des Sanitätsbetriebes rennt gerne voraus, nur um auf halber Strecke...

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