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Terror, der das Leben frisst
ff media | 15. Mär 2017 | ff 11/2017
Rein bleiben in der Diktatur? Geht nicht, sagt Julian Barnes.

Literatur:(gm) Der Mann verbringt die Nacht vor dem Aufzug, stehend, den gepackten Koffer neben sich. Julian Barnes (71, er lebt in London) führt uns in seinem neuen Roman ins Moskau der Dreißigerjahre, der Komponist Schostakowitsch wartet darauf, dass er von der Geheimpolizei abgeholt wird – den Anblick will er seiner Familie ersparen.
Die Schergen kommen nicht, doch die Angst bleibt. Stalin persönlich hat in der Prawda den Stab über Schostakowitsch gebrochen, in einem nicht gezeichneten Leitartikel. Man wusste, dass es Stalin war – niemand hatte es gewagt, die Fehler...

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