Die Fastenzeit ist die Passionszeit vor Ostern. Sie soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in Vorbereitung seiner Verkündigung in der Wüste fastete. Allerdings ist die „Faste“ keine Erfindung des Christentums, das nach dem Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 immer mehr das religiöse und gesellschaftliche Leben bestimmte. Viel mehr eine Übernahme des Reinigungs-, Sühne- und Fastenmonats „Februa“ (lateinisch februare = reinigen) der alten heidnischen Römer, der das alte Jahr mit einem gründlichen Hausputz und kultischen Reinigungen abschloss.
Der Februar war der letzte Monat...
Rein im Inneren
Die „Faste“ ist die Passionszeit vor Ostern. Was darf man essen, was trinken – und was nicht? Ein Wegweiser von den Ursprüngen bis heute.
