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Hüterin des Waldes
Anna Maria Ramoser kämpft an vorderster Front gegen die Errichtung von Wasserbecken in Altenburg. Warum sie sich das antut.
Anna Maria Ramoser im Altenburger Wald: Sie ist keine, die Bäume umarmt, aber sie liebt die Atmosphäre hier, die Ruhe, die Düfte.

Foto: Alexander Alber

Die Frau liebt es pünktlich. Fünf Minuten vor dem vereinbarten Termin trifft Anna Maria Ramoser an Bord ihres weißen SUV auf dem Parkplatz der Sportzone in St. Anton oberhalb von Kaltern ein. Als sie aus dem Wagen steigt, hat sie einen Packen Papier unter dem Arm.
Darunter befinden sich zum Beispiel Karten mit der Aufschrift: „Schützt den Wald, stoppt die Speicherbecken!“ Die Karten sind bunt gestaltet: Man erblickt den Dorfkern von Kaltern, links das „Lustige Krokodil“, rechts „Nonna Glück“.
Darüber legt sich ein blauer Ring. So groß würde nach Darstellung der Waldbewegten einer der...

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