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Liebe Leserin, lieber Leser,
ff media | 6. Mär 2024 | ff 10/2024
Gespräch über Rechtsextreme: Georg Mair (links) interviewt den Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar, der erklärt, wie wir die Demokratie besser schützen können. Nachzulesen ab Seite 24.

Foto: Ludwig Thalheimer

Ostern ist das Fest des Lebens, die fröhlichste aller kirchlichen Feiern. Es geht um Auferstehung, Frühling und die ewige Wiederkehr. Ostern ist ein kleiner Hoffnungsschimmer in einer Welt, die von vielen Krisen und Kriegen gezeichnet ist.

Daniela Pruggeretwa berichtet seit 2019 aus der Ukraine, zuletzt fast ausschließlich über den russischen Überfall. Nach mehr als zwei Jahren Krieg, sagt sie, sind die zivilen Opfer, die Kriegsverbrechen von den Titel-blättern verschwunden. Und die Welt, so hart das manchmal auch klingen mag, drehe sich weiter. Wie sie versucht, trotz allem den richtigen Ton zu treffen, erzählte die Journalistin aus Olang, die in Kyjiwlebt, beim Presseempfang des Raiffeisenverbandes. Pruggers eindringliche Rede können Sie ab Seite 28nachlesen.

Ein Problemfall ist auch die Brennerautobahn. Sie erstreckt sich von Innsbruck bis Modena und muss immer mehr Verkehr schlucken. Doch die Straßen und Brücken sind alt – und müssen in den kommenden Jahren saniert werden. Als erstes die Luegbrückegleich hinter dem Brenner. Sie soll ab 2025 nur mehr einspurig befahrbar sein und einem Neubau weichen. Dabei stellt sich die Frage, ob neue Brücke oder neuer Tunnel? Und noch genereller ließe sich fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, vor allem den Schwerverkehr endlich auf die Schiene zu bringen? Diesen und weiteren Fragen versucht Markus Larcher in der Titelgeschichte ab Seite 34auf den Grund zu gehen.

Den wilden Provokateurgibt Jürgen Wirth Anderlan auch als Landtagsabgeordneter. Ihn kann man nicht übersehen. Er trägt eine Glatze mit Vollbart, ist durchtrainiert und stark tätowiert. Seine Stimme hat Volumen. Seit fünf Jahren berserkert der Kalterer Landwirtdurch die Südtiroler Politik – zunächst als Landeskommandant der Schützen, dann als Rapper, als Kritiker der Corona-Maßnahmen und nun als Abgeordneter.

Was hat er mit Südtirol vor? Wohin führen seine Reden über „Remigrationsprogramme“ oder über den „Gender-Blödsinn“? Alexandra Aschbacher fasst das Ergebnis ihrer Recherchen über Wirth Anderlanso zusammen: „Damit bereitet er den Boden für den Rechtsextremismus.“ Die Geschichte gibt’s ab Seite 16.

Rede über die Ukraine: Daniela Prugger berichtet aus dem kriegsgebeutelten Land für verschiedene Medien, darunter auch für die ff. Wie es um die Menschen in der Ukraine steht und was es heißt, von einem Krieg mitten in Europa zu berichten, lesen Sie ab Seite 28.

Foto: Raiffeisenverband Südtirol