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„Politiker lassen sich treiben“
Soziale Medien sind für Demokratien noch immer ein Gewinn, sagt der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier. Trotz des Hasses, der online verbreitet wird. Er plädiert für mehr Professionalität im Umgang mit Facebook & Co.
Andrej Werth | 10. Mär 2021 | ff 10/2021
Universitätsprofessor Peter Filzmaier will sich eine Welt ohne soziale Medien nicht mehr vorstellen. Aber er sagt auch: „Wir brauchen einen demokratiepolitischen und gesellschaftlichen Grundkonsens.“

Foto: Alexander Alber

Peter Filzmaier ist Professor für Politische Kommunikation an der Universität Graz und für Demokratiestudien und Politikforschung an der Universität Krems, er gilt als Österreichs scharfzüngigster politischer Beobachter und analysiert regelmäßig im ORF die österreichische Innenpolitik.

Auch Filzmaier wurde schon übel beleidigt. Manche der Schimpfwörter, die er über sich las, musste er erst goog-len, um zu verstehen, was darunter anatomisch genau gemeint war.

ff:Professor Filzmaier, Politiker -warnen vor einer Zunahme von...

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