Literatur – Josef Haslinger: (gm) Am Flughafen Wien Schwechat fallen dem Schriftsteller Josef Haslinger zwei Männer auf, Zisterziensermönche aus Heiligenkreuz. „Lebt Pater Gottfried noch?“, fragt er. Der Ältere macht sich davon, der Jüngere gibt eine verlegene Antwort. Pater Gottfried ist tot. Jetzt kann Josef Haslinger endlich die Namen derer nennen, die ihn als Sängerknaben (der Priester werden wollte) im Stift Zwettl missbraucht haben.
Er wendet sich an die „Unabhängige Opferschutzanwaltschaft“, drei Mal muss er seine Geschichte erzählen, er wundert sich, dass niemand...
