Zum Hauptinhalt
Digitale Unvernunft
Hierzulande versucht man, bürokratische Probleme digital zu lösen. Anderswo richtet man sich nach den Bedürfnissen der Bürger. Gastkommentar von Gianguido Piani
ff media | 4. Mär 2020 | ff 10/2020
Gianguido Piani, 61, ist in Bologna aufgewachsen. Der Experte für Energie- und Automatisierungstechnik hat lange in Russland gelebt und wohnt jetzt in Bozen.

Foto: Gianguido Piani

Die Sanitätskarte steckt im Kartenleser. Über das europäische Austauschsystem für digitale Identität (EIDAS) möchte ich mich bei einer schwedischen Behörde einloggen. Ich habe früher in Schweden gearbeitet und möchte meine Rentenposition überprüfen. Der Versuch schlägt fehl!

Um Zugang zu den digitalen Diensten zu haben, würde es die digitale Identitätskarte brauchen. Sie wird aber von der Gemeinde Bozen noch nicht ausgestellt, weil darauf der Platz für zweisprachige Angaben fehlt (die Schweizer schaffen es mit fünf Sprachen auf dem gleichen Kartenformat).

Alternativ werden...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?