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„Zwischen Größenwahn und Selbstzerstörung“
Tanja Raich hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Nach vielen Absagen. Wie sie es geschafft hat, sich in einer harten Branche durchzusetzen.
Georg Mair | 6. Mär 2019 | ff 10/2019
Die Schriftstellerei: „Ich habe nie daran gedacht, sie zum Beruf zu machen, ich weiß, wie hart das ist.“

Foto: Alexander Alber

Die erste literarische Tat von Tanja Raich war mit 14 ein Gedicht über einen Vogel. 18 Jahre danach ist ihr erster Roman erschienen – nach Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Raich, die in Lana aufgewachsen ist und seit 2005 in Wien lebt, kennt sich aus im Literaturbetrieb – sie arbeitet als Programmleiterin beim Verlag Kremayr und Scheriau.

„Jesolo“ ist ein Roman über die Zwänge, die in einer Beziehung herrschen, über eine Frau, die Ja sagt, wenn sie Nein denkt. Raich hat den Roman genau gebaut, aus Beobachtungen, Alltagsphrasen,...

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