Zum Hauptinhalt
Sturm auf Europa
Am 26. Mai wird das EU-Parlament gewählt. Eine Schicksalswahl? Umfragen sehen EU-Skeptiker im Aufwind. Auch hierzulande rüstet man sich zur Wahl. Und geht ungewöhnliche Allianzen ein.
Markus Larcher | 6. Mär 2019 | ff 10/2019
Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel: Hier tagen die meisten Ausschüsse, während sein eigentlicher Sitz in Straßburg ist.

Foto: Alexander Alber

Er hat sich vorsorglich schon einmal eine Wohnung gekauft. Dort, wo er – Silvio – ab kommendem Sommer öfter zu sein gedenkt – in Brüssel, dem Dreh- und Angelpunkt der Europapolitik. Silvio Berlusconi, Gründer und Chef der rechtskonservativen Partei Forza Italia (FI), will es trotz seiner 82 Jahre noch einmal wissen: Er steigt bei den Europawahlen am 26. Mai als Spitzenkandidat seiner Partei in den Ring. So zumindest lautet sein Plan. Der Grund: Berlusconi, bereits viermaliger Premier, sieht schwarz – für Italien, für Europa und für die Welt im Allgemeinen.
„Die Italiener sind fast alle...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?