An diesem 4. März hat die italienische Parteienlandschaft, so wie wir sie seit einem halben Jahrhundert kennen, aufgehört zu existieren.“
Mit diesen Worten begann der Direktor des Corriere della Sera Luciano Fontana seinen Kommentar zu den Parlamentswahlen. Egal, wie man das Wahlergebnis bewertet, ob man applaudiert oder geschockt ist, an Fontanas kühler Analyse führt kein Weg vorbei: Jetzt haben in Rom andere das Ruder in der Hand.
Die Realpolitik wurde abgewählt. An ihre Stelle – so wünscht es sich die große Mehrheit der Italiener – kommen „rechte Populisten“, wie der Spiegel die...
Populistisch, rechts, aber mit Maio
Die italienische Parteienlandschaft ist seit diesem 4. März nicht wiederzuerkennen. Die Opposition hat die Regierung schachmatt gesetzt. Über eine Revolution, die nicht ganz unerwartet kommt.
