Immer, wenn die Bundeswehr den ganz roten Teppich ausrollt, wenn sie etwa die Bundeskanzlerin in den politischen Ruhestand verabschiedet, wird zum Großen Zapfenstreich geladen. Das Stabsmusikkorps spielt den Yorckschen Marsch, dann die Serenade, dann wird gelockt, es folgt das Kommando „Helm ab zum Gebet“.
Früher war der Zapfenstreich das Zeichen für die Nachtruhe der Soldaten. 1813, auf dem Höhepunkt der napoleonischen Befreiungskriege, wurde das Gebet „Ich bete an die Macht der Liebe“ Teil des Rituals. Napoleon ist mittlerweile tot, Tirol nur noch von zahlenden Franzosen und Bayern...
Kommentar: Hut ab zum Gebet