Zum Hauptinhalt
Von Kastelruth zur Königswarte
Vom Zentrum in Kastelruth geht es zum idyllischen Laranzwald und weiter hinauf zur Königswarte, einer Aussichtskanzel auf der Südwestseite des Laranzer Bühels. Trotz geringem Anstieg wartet ein Prachtblick auf Eisacktal und Etschtal, auf die nahegelegenen Dolomiten und weit entfernte Alpenmassive.
ff media | 26. Feb 2025 | ff 09/2025
Auf der Königswarte: Den Namen verdankt der Aussichtspunkt Friedrich August III., dem letzten König von Sachsen.

Foto: Anja Eichelsdörfer

Vom Parkhaus bzw. der Bushaltestelle in Kastelruth spazieren wir der Hauptstraße entlang ein kurzes Stück in Richtung Kirche, dann biegen wir rechts in den Marinzenweg (Nr. 6) ab. Bald haben wir den Ortsrand erreicht und halten uns an einer Gabelung rechts (Nr. 6A, „Telfen“). An den nächsten beiden Abzweigungen folgen wir rechts weiter der Markierung 6A bis zum Kreisverkehr bei Telfen. Wir queren die Fahrstraße, hier beginnt der Laranz-Rundweg.

Wir wenden uns nach links und folgen der asphaltierten Straße, die zwischen Parkplatz und Wäldchen sowie wenig später am Sportplatz entlangführt. In leichtem Auf und Ab leitet uns der Weg erst durch den Wald, dann am Waldrand entlang.

Neben uns erhebt sich der Schlern, wer genau hinsieht, kann im Wald unter den Felsen die beiden Burgruinen Hauenstein und Salegg entdecken. An einer Abzweigung folgen wir rechts dem Schild „Königswarte“ und gelangen auf breitem Kiesweg zum Laranzhof. Hier zweigen wir rechts und wenig später links in den Wald ab und kommen durch lichten Nadelwald sanft hinauf zur Königswarte.

Der Ausblick von hier ist wahrlich königlich. Unser Blick schweift vom Schlern zu den deutlich entfernter liegenden Bergen Weißhorn und Schwarzhorn über das Rittner Hochplateau, aufs Eisacktal und Etschtal und bei gutem Wetter bis zur Ortlergruppe.

Auch die unterhalb der Königswarte liegende Schlucht des Schwarzgriesbachs ist beeindruckend. Wir sind weiter auf dem Rundweg Laranz unterwegs, biegen links in Richtung „Telfen“ ab (nicht 5A!), nach etwa einer halben Stunde weisen uns zwei Mal kurz hintereinander Schilder den Weg (Nr. 5, „Telfen“).

Wir verlassen jetzt den Wald, wandern aussichtsreich über Wiesen hinab und kommen erneut zum Kreisverkehr. Dieses Mal biegen wir links ab und kehren nun, den Schlern im Rücken, kurz an der Fahrstraße entlang zurück nach Kastelruth.

Infos in Kürze

Start: Kastelruth Zentrum, 1.090 m

Gehzeit: 2½ Std., 130 Hm, 8,4 km

Anfahrt: Vom Eisacktal ins Schlerngebiet nach Kastelruth. Große Parkgarage (kostenpflichtig) im Zentrum unweit der Kirche.

Bus: 170, Haltestelle: Kastelruth, Dorf

Einkehrtipp

Café Stern: Zentral gelegenes Café, Terrasse mit Schlernblick, große und gute Auswahl an Kuchen, Torten und Eis. Plattenstr. 5, Kastelruth, Tel. 0471 706382.

Die ungekürzte Version und viele weitere Wandertipps finden Sie im Buch.

Foto: Raetia Verlag

Restaurant Saalstuben:
Traditionelle und moderne Südtiroler und italienische Küche, Oswald-von-Wolkenstein-Str. 12, Kastelruth, Tel. 0471 707394, www.saalstuben.com

Das Buch zum Tipp

Anja Eichelsdörfer

Dolomiten hautnah

Leichte bis mittelschwere Wanderungen

Folio Verlag (Wien / Bozen) 2024

ISBN 978-3-85256-898-0

Erhältlich im Buchhandel!