Südtirols Coni-Präsident Alex Tabarelli hat nun schon zum zweiten Male in den Medien (auf Rai Südtirol) behauptet, dass Antholz „bereits morgen schon olympische Wettkämpfe austragen kann“.
Diese Aussage ist falsch.
Als einer der höchsten Sportfunktionäre und erfahrener Sportjournalist müsste Herr Tabarelli wissen, dass Antholz noch lange nicht alle Auflagen des IOC für solche Wettkämpfe erfüllt, beispielsweise ein eigenes Waffen- und Munitionsdepot. Um diese Auflagen zu erfüllen, sind in den nächsten Jahren umfangreiche bauliche Eingriffe im bestehenden Stadion notwendig, unter diesen auch solche, die das IOC nicht verlangt.
Journalisten und Politiker sprechen immer wieder von „Anpassungen“ und „geringfügigen Erweiterungen“.
Dass diese mit gut 29 Millionen Euro veranschlagt sind, hört und liest man kaum. Ich fordere Politiker, Funktionäre und Journalisten auf, bei den Tatsachen zu bleiben und der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken.
Alexander Messner, Gemeinderat Rasen-Antholz
