Im Artikel werden mir Aussagen in den Mund gelegt, die ich so nicht gemacht habe. Ich habe die Autorin zweimal darauf hingewiesen, dass ich die Inhalte des Projekts und die verwendeten Materialien nicht kenne – daher habe ich mich zu den Unterrichtsmaterialien auch nicht geäußert.
Anders als im Artikel zitiert, finde ich es problematisch, wenn ein Schulprojekt die Vermarktung von (Südtiroler) Produkten zum Ziel hätte.
Tatsächlich habe ich im Gespräch meine Bedenken darüber geäußert, wenn Interessenvertretungen und Verbände mit wirtschaftlichen Interessen Projekte an Schulen durchführen. Denn es sollte doch die Unabhängigkeit und Objektivität der Information garantiert werden. Und es sollte ausgeschlossen werden, dass Schulen und Kinder für „versteckte“ Marketingveranstaltungen missbraucht werden.
Silke Raffeiner, Verbraucherzentrale Südtirol, Bozen
