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Die Mörls
Georg Mair | 3. Mär 2021 | ff 09/2021
Andreas von Mörl vor einem Porträt seines Großvaters Josef von Mörl: „Ich habe schon in der Volksschule gesagt, ich übernehme die Buchhandlung, auch wenn ich nicht wusste, was das war.“

Foto: Alexander Alber

Im Haus am Maria-Hueber-Platz in Brixen ist alles so hergerichtet, als würde sich hier morgen das Brixner Bürgertum aus einer längst vergangenen Epoche zu einem Empfang treffen. Das Haus ruht auf einem Fundament aus dem 15. Jahrhundert, so wie das Geschäft, der Buchdruck, den die Familie von Mörl betreibt.

Parkettböden, alte Schinken an der Wand, gediegene Möbel, eine kleine Sammlung Südtiroler Kunst, die Bilder der Vorfahren zu einer Ahnentafel geordnet. Darunter etwa Bernhard von Mörl, der im Ersten Weltkrieg am Monte Piana fiel – das Foto von sich, das er in der Brusttasche...

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