Zum Hauptinhalt
Der Runde
Guido Bocher ist ein kleines Wunder: ein italienischer Bürgermeister in einer deutschen Gemeinde. Zehn Jahre hat er in Toblach regiert, jetzt geht er.
Georg Mair | 26. Feb 2020 | ff 09/2020
Guido Bocher verbrachte 30 Jahre seines Lebens im Toblacher Rathaus: „Mitten unter den Leuten sein.“

Foto: Alexander Alber

Die Ampel an der Tür ist grün. Dann darf in sein Büro im Rathaus, wer will. Guido Bocher, 73, regiert seit zehn Jahren in Toblach (3.450 Einwohner). Er war der erste „walsche“ Bürgermeister in einer deutschsprachigen Gemeinde in Südtirol, 2010 das erste Mal gewählt, weil zwei SVP-Kandidaten sich im Weg standen, und dann 2015 wieder gewählt mit 77 Prozent der Stimmen.

Bocher hat jetzt zehn Jahre mit der Südtiroler Volkspartei regiert, bei den Wahlen 2015 errang Bochers Liste „Indipendenti-Unabhängige“ vier, die SVP acht und die Bürgerliste „Gemeinsam-Insieme“ sechs...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?