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Höchste Zeit, abzuziehen
Der Krieg in Afghanistan ist für die Nato nicht mehr zu gewinnen. Nun beendet US-Präsident Donald Trump nach 18 Jahren den Einsatz. Er zieht damit den richtigen Schluss. Ein Essay von Ulrich Ladurner
ff media | 27. Feb 2019 | ff 09/2019
US-amerikanische und italienische Soldaten bilden die afghanische Armee aus: Man kann sich gegen Terrorgefahr schützen, ohne Zehntausende Soldaten in ein 5.000 Kilometer entferntes Land zu schicken.

Foto: APA/AFP/Hoshang Hashimi

Die Nato kämpft sei 18 Jahren in Afghanistan. Es ist der längste Krieg in der Geschichte des westlichen Verteidigungsbündnisses. Ein Ende ist nicht abzusehen. Niemand geht davon aus, dass dieser Krieg für die Nato noch zu gewinnen ist. Es geht nur noch darum, die Taliban und die islamistischen Terroristen in Schach zu halten. Ohne die Hilfe aus dem Westen würde die gewählte afghanische Regierung in Kabul schnell zusammenbrechen, mit ihrer Hilfe kann sie sich gerade noch halten, mehr aber auch nicht.
Warum kann das mächtigste Militärbündnis der Welt diesen Krieg nicht gewinnen? Was ist da...

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