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Olympisches Mittelmaß
Südtirols Wintersportler haben sich bei den Spielen in Pyeongchang zwei Bronzemedaillen geholt. Gleich viele wie Neuseeland oder Spanien. Aber genügt das?
Südtirols Medaillengewinner 2018 (von links): Biathleten Dominik Windisch, Lisa Vittozzi (Belluno), Dorothea Wierer, Lukas Hofer.

Foto: Apa/AFP/Franck Fife

Südtirols oberster Olympionike residiert in einem kargen Büro am Bozner Mazziniplatz. Es ist zweckmäßig eingerichtet, ein paar Plakate zeugen davon, dass sich hier alles um den Sport dreht. Heinz Gutweniger sitzt an einem großen Holztisch. Er ist der Präsident des Coni im Land, also des Olympischen Komitees Italiens in Südtirol.
Heute, es ist der Tag nach der Schlussfeier in Pyeongchang, trägt Gutweniger einen dicken blauen Pullover. Während der Winterspiele lag er mit 39 Grad Fieber im Bett, trotzdem verfolgte er die Wettbewerbe in Südkorea „ernsthaft“. So drückt er es aus. Denn für ihn...

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